Diese Frage allumfassend zu beantworten ist unmöglich, dennoch ich versuche es in aller Kürze.
Sichern kann man sich nur wenn man weiß wie man Angreift. Im Falle einer Antivirus Software muss der Anwender allerdings keine Angriffsarten wissen. Wer allerdings ein Netzwerk, einen öffentlichen PC oder ähnliches schützen will der kann dies allein mit einer Antivirus Software nicht tun. Hier ist eigeniniziative oder ein Experte gefragt. Auch ein Heimnetzwerk ist allein durch die Routerfirewall und Antiviren Software nicht bombensicher. Trotzdem ist je nach Anwender noch nicht einmal eine Farewell oder eine Antiviren Software nötig.
So gilt:
- Je mehr Software, desto mehr potentielle Sicherheitslücken. Die Lösung, unnötige Software vermeiden, und jegliche Software aktuell halten.
- Je mehr Personen Zugriff haben, desto mehr potentielle Sicherheitslücken. Für einen Profi ist es ein Leichtes jedes Sicherheitssystem zu knacken, sofern dieser physikalischen Zugriff auf das Opfer hat.
- Je nach misstrauen des Anwenders kann man schon viel le potentielle und häufige Sicherheitslücken ausschließen. Zum Beispiel wenn man nicht auf jeden Link geht den man zugeschickt bekommt, denn umso verlockenderes der Link vielleicht verspricht, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit das sich Malware dahinter Verbirgt.
Das wars erst einmal ziemlich viel Text für meine Verhältnisse, bald gibts noch mehr!
Sehr gut, dass du Sicherheit nicht als eine Art Komplettlösung anpreist, sondern hervorhebst, dass es sich dabei immer um einen Prozess handelt!
Btw: Security is like an onion: the more you dig in the more you want to cry.
Auf ComputerBase.de ist heute passend zu deinem Artikel ein Test von Virenscannern erschienen: http://www.computerbase.de/news/software/antivirensoftware/2008/maerz/welcher_virenscanner_beste/